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News, Beitrage und Fachartikel Blog

Selbstgesteuertes Coaching durch kollegiale Beratung

Führungskräfte, Projektleiter, Scrum Master, Product Owner, Team-/Gruppenleiter haben in ihrem beruflichen Alltag regelmäßig mit Situationen zu tun, die sich durch Konflikte (u.a. Rollenkonflikte), widersprüchliche Ziele sowie als problematische empfundene Interaktionen und Begegnungen auszeichnen. Nicht zuletzt auch mit dem Treffen von Entscheidungen bzw. der Wahl zwischen zwei unangenehmen Dingen oder Wegen (Dilemmata).

Eine Möglichkeit damit umzugehen und sich Rat einzuholen, ist die kollegiale Beratung. Mit Hilfe dieses Ansatzes können als schwierig empfundene Situationen der Führungspraxis reflektiert und rasch Problemlösungen sowie Handlungsoptionen entwickelt werden. Und das ganz ohne kostenintensiven externen Beratereinsatz.

Damit gelingt eine Professionalisierung der eigenen Führung. Gemeinsam werden Erfahrungen und Praxiswissen reflektiert, gegenseitige Inspiration zum Ausprobieren neuen Verhaltens getriggert und so die eigenen Kompetenzen in Bezug auf Führungs- und Methodenkompetenzen, Kommunikations- und Coaching-Kompetenzen sowie Selbstreflexionsfähigkeit weiterentwickelt

 

EU-DSGVO – Europäische Datenschutzgrundverordnung – Einfluss auf Projektabwicklung und Projektmanagement

Wie derzeit vielfältig aus den Medien zu entnehmen ist, tritt die EU-DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung)1, auch bekannt unter General Data Protection Regulation GDPR, ab 25. Mai 2018 europaweit in Kraft. Zeitgleich endet damit auch die Umsetzungsfrist.

Im Projekt werden an vielen Stellen und in vielen Prozessen personenbezogene Daten, z.T. auch sensibler Art (u.a. Profiling im Stakeholdermanagement), erhoben, erfasst, verarbeitet und gespeichert.

Strukturierte Projektakten, zum Beispiel – egal, ob sie elektronisch oder in Papierform geführt werden – unterfallen vollumfänglich den Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung.

Im Rahmen des Projektmanagements und der Projektabwicklung stellen sich nun die Fragen, welche datenschutzrechtliche Regeln von Projektmanagern und anderen Projektbeteiligten zu beachten sind. Auch welche Aufgaben, Kontrollen und Maßnahmen durchzuführen sind, um konform mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung zu sein. Es gilt Verstößen vorzubeugen und Schaden für das eigene Unternehmen abzuwenden.

Das Ziel der Datenschutz-Grundverordnung ist, sowohl die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen – insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten – zu schützen als auch den freien Verkehr personenbezogener Daten zu gewährleisten (vgl. Art. 1 DSGVO). Alle Mitgliedsstaaten müssen ihr nationales Recht bis zum Inkrafttreten am 25. Mai 2018 an die Datenschutz-Grundverordnung anpassen. Damit soll die uneingeschränkte Anwendbarkeit der Datenschutz-Grundverordnung gewährleistet werden.

Der Datenschutz-Grundverordnung2 kommt aufgrund ihrer unmittelbaren Geltung ein Anwendungsvorrang gegenüber dem nationalen Recht zu. Nationales Recht, das im in Widerspruch zur Datenschutz-Grundverordnung steht, darf ab deren Geltungsbeginn nicht mehr zur Anwendung kommen. Das Bundesdatenschutzgesetzt dient hierbei lediglich zur „Lückenfüllung“.

 

Agilität – gelebte (!) Wertschätzung

Seit einiger Zeit spukt der Begriff „Agilität“ lebhaft durch alle Führungsetagen. Denn Agilität gilt als Meta-Erfolgsfaktor für die digitale Transformation und für moderne Unternehmen sowieso.

Dabei stellt sich für mich zunächst einmal die Frage, was ist eigentlich Agilität?
Der Begriff entstand ursprünglich im Bereich der Softwareentwicklung in Methoden wie zum Beispiel Scrum. Die Idee agiler Softwareentwicklung war es, diese Prozesse flexibler und schlanker zu gestalten und damit dem Hinterherhinken an sich verändernde Rahmenbedingungen entgegenzuwirken. Damit ist weniger der Aspekt der Schnelligkeit gemeint, sondern die Fähigkeit, sich auf rasch verändernde Rahmenbedingungen anpassen zu können. Und das Ganze setzt auf hohe Selbststeuerung der Teams. Damit wird diesen Teams Verantwortung für den eigenen Prozess übertragen.

Wer sich in Richtung agiler Unternehmensstrukturen verändern will, muss den eigenen Führungsstil verändern. Sagen, wo’s langgeht, reicht dann nicht mehr. Gefragt – und das zwingend –  sind viel mehr: Delegation von Entscheidungskompetenz, Beteiligung an Entscheidungsprozessen und höhere Autonomie für Teams und Mitarbeiter.

  Ein Artikel von unserer
  Kooperationspartnerin und Gastautorin
  Dr. Christine Scheitler

 
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