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Zertifizierung zum PMP® des Project Management Institute (PMI)® - Tipps für die Prüfungsvorbereitung

Zertifizierung zum PMP® des Project Management Institute (PMI)® - Tipps für die Prüfungsvorbereitung - Bild 1

Ein Blog-Beitrag unseres Gastautors und Trainers Michael Dickmann

Ich werde häufig gefragt, was die beste Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung ist. Meiner Meinung nach gibt es keine Vorbereitungsart, die für alle gleichermaßen optimal ist.

Es hängt z.B. davon ab, was die Kandidaten an Vorwissen bzgl. des PMI®-Methodenframeworks mitbringen. Auch das Kennen der – wie ich es nenne – PMI®-Philosophie ist für die Beantwortung der Prüfungsfragen wichtig. Entscheidend ist auch, wie jemand am besten und leichtesten lernt.

Bedeutung von Präsenzseminaren für den Lernerfolg

Ich glaube aber, dass für die meisten die Teilnahme an einem Präsenzseminar der beste erste Schritt ist, den erforderlichen Stoff und den Umgang mit den Prüfungsfragen zu lernen.

Der Trainer kann alles erklären, auf Fragen eingehen, den Teilnehmern helfen, die PMI®-Begriffe auf das eigene Erfahrungsumfeld abzubilden  und auch die unterschiedlichen Lerntypen (visuell, auditiv, kinästhetisch) berücksichtigen. Und vielen macht das Lernen in der Gruppe einfach auch mehr Spaß.

Didaktisches Konzept wichtig – Richtige Mischung von Theorie, Übungen und Testfragen

Die meisten auf dem Markt verfügbaren Angebote dazu sind 5-tägige Intensivtrainings, in denen der prüfungsrelevante Stoff vermittelt und geübt wird. In meinem 5-Tagestraining wechseln in den ersten 4 Tagen Theorie- und Übungsblöcke ab.

Anschließend bearbeiten die Teilnehmer eigenständig Beispielprüfungsfragen, die dann am nächsten Morgen je nach Bedarf diskutiert werden. Wenn gewünscht, kann die Bearbeitung der Prüfungsfragen auch in den Tagesablauf integriert werden, was aber die Anzahl der Trainingstage dann logischerweise erhöht.

Der 5.Tag ist steht dann zur Zusammenfassung, zur Wiederholung und für weitere Übungen und Beispielprüfungsfragen zur Verfügung. Ich mache hier z.B. auch eine Art „Simulationsspiel“ für die Initiating- und Planning-Prozesse.

Gesamten Vorbereitungsaufwand nicht unterschätzen – Den eigenen Lerntyp kennen

Für die meisten Teilnehmer ist ein Präsenztraining zwar ein sehr wichtiger, aber doch nur der erste Schritt zur Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung.

Danach beginnt aber meist die eigenständige Vorbereitung, die natürlich vom individuellen Wissensstand des Kandidaten und nicht zuletzt von seinem Lerntyp abhängt:

  • Wenn erforderlich: Wiederholung mit Hilfe der Seminarunterlagen
  • Lernen („Pauken“) des Stoffes - manche Teilnehmer erstellen sich schon während des Trainings „Lernkarten“ (wie früher beim Lernen von Vokabeln genutzt)
  • Beispielprüfungsfragen – bei Unklarheiten gezielt in den Unterlagen nachschauen

Die Bildung von Lerngruppen kann hilfreich sein (gegenseitige Motivation, Spaß in der Gruppe).

Gerade für die kinästhetischen Lerntypen können hier auch ganz spezielle Beschäftigungen mit dem Stoff hilfreich sein. Eine Seminarteilnehmerin hat z.B. für alle Prozesse, Inputs, Outputs und Tools & Techniques eine Karte geschrieben, die Karten entsprechend der Prozessbeschreibungen mit Schnüren verbunden, und das ganze Gebilde dann aufgehängt. Wenn man dann eine Karte herausgreift, dann man alle Zusammenhänge erkennen. Der entscheidende Nutzen war aber weniger das Ergebnis der Arbeit, sondern die Arbeit selbst, nämlich mit dem zu lernenden Stoff etwas tun.

Auditive Lerntypen sollten den Stoff in der Vorbereitung laut lesen oder sich die Dinge von anderen (Lerngruppe) erklären lassen. Und der „Erklärer“ profitiert dann ja auch davon.

Beispielprüfungsfragen – Viele unterschiedliche Quellen

Zusätzliche Prüfungsfragen findet man in vielen Büchern sowie im Internet (zum Teil auch kostenlos) und selbst in den App-Stores für die unterschiedlichen Smart-Phones und Tablets. Hier lohnt es sich einfach mal zu „googlen“.

Beispielprüfungsfragen findet man auch in größeren Lehrbüchern zur Prüfungsvorbereitung. Ein Bekannter von mir hat sich mit Hilfe so eines Buches (und natürlich mit dem Guide to the Project Management Body of Knowledge – PMBOK®Guide) eigenständig und ohne Teilnahme an einem Training erfolgreich vorbereitet. Für ihn war aber das Thema nicht völlig neu, er hat auch sehr große Erfahrung mit Methoden und Methodenframeworks.

Detaillierte Informationen zur Zertifizierung finden Sie hier:

https://www.pmi.org/en/Certification/Project-Management-Professional-PMP.aspx

Einen Quick-check zu den Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung können Sie hier abrufen

https://www.gotscharek-company.com/eLearning/Quickcheck/story.html

PMI, PMP, PMBOK are registered marks of Project Management Institute, Inc.

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