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Summary: Ergebnisse einer Studienarbeit – Untersuchung zum Einsatz von Programm-Management-Methoden in Unternehmen

Im Rahmen einer interessanten Studienarbeit haben Frau Nadine Riedel und Frau Saskia Walther, Studentinnen an der Hochschule München, Master-Studium „European Business Consulting“, den Einsatz von Programm-Management-Methoden in Unternehmen untersucht.

Zielrichtung war hier die Klärung des Einsatzes von Programm-Management als Instrument für Strategieneuausrichtungen.

Die Begrifflichkeit des Programm-Managements wurde aus unterschiedlichen Literaturquellen und Praxisaussagen im Wesentlichen auf die nachfolgenden Punkte verdichtet:

  • Komplexe Vorhaben
  • Methodik zur Lösung strategischer Aufgaben
  • Ein Bündel von Projekten, verbunden durch eine gemeinsame Zielsetzung
  • Einheitliche Steuerung der Projekte im Programm
  • Laufen i.d.R. mehrere Jahre
  • Grenzen sich von MPM (Multiprojektmanagement) ab

Für die Erstellung der Ziele und des Nutzens eines Programmes werden die SWOT-Analyse und die PEST Analyse (Political, Economic, Social and Technological analysis) sowie die Fokusgruppenanalyse angesprochen.

Die Studienarbeit identifiziert als Key-Indikatoren für ein erfolgreiches Programm-Management das Programm-Benefits-Management zur Sicherstellung des angestrebten Nutzens, das Programm-Stakeholder-Management zur Einbeziehung aller Interessensgruppen, eine adäquate Programm Governance, um programmweit die entsprechenden Strukturen, Prozessen und Best Practices zu etablieren, eine Unternehmenskultur, die im Kontext ohne Angst- oder Risikovermeidungsatmosphäre auskommt und schließlich Kommunikation als Informations- und Marketinginstrument zur Vermittlung der Programminhalte und Einholung des Committments aller Stakeholder.

Als spezifische Methoden des Programm-Managements werden u.a. das Rahmenwerk MSP® – Managing Successful Programmes des Office of Government Commerce und LogFrame genannt. Darüber hinaus werden u.a. als weitere Methodiken die Balanced Scorecard, Sensitivitätsanalysen und das Standardwerkzeug Gant-Chart vorgestellt.

Oftmals stellen Programme große Veränderungs-/Transformationsvorhaben dar (z.B. Mergers & Acquisitions), die auf Kultur, Strategien, Führung, Strukturen und Prozesse undinsbesondere die Mitarbeiter wirken und damit vielfältiges Konfliktpotenzial generieren. Daher ist Veränderungsmanagement immer ein Handlungsfeld von hoher Bedeutung im Programm-Management.

Mit P3O® (Portfolio, Programme and Project Offices) hat das britische Office of Government and Commerce einen Leitfaden herausgegeben, der mit Hilfe von Best Practices und Prinzipien zu Governance, Transparenzsicherung, Umsetzungsunterstützung, Wiederverwendbarkeit im Sinne von lessons learned und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Maßnahmen die Abstimmung zwischen strategischem und operativen Level maßgeblich verbessert. Eine implementierte P3O®-Infrastruktur unterstützt damit signifikant die erfolgreiche Umsetzung von Programmen, gerade bei organisationsübergreifenden Initiativen mit vielen Abhängigkeiten.

Die vollständige Studienarbeit von Frau Nadine Riedel und Frau Saskia Walther steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Download PDF: Einsatz von Programm-Management-Methoden in Unternehmen(2,19 MB)

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