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Multiprojektmanagement – Portfolios, Programme, Projekte – DIN 69909, Teil 1+2

Wieder ist eine DIN-Norm, die sich mit Projektarbeit befasst, veröffentlicht worden. Hierbei handelt es sich um die DIN 69909 zum Thema Multiprojektmanagement.

Das Deutsche Institut für Normung führt zu Multiprojektmanagement folgendes aus:
„Das Multiprojektmanagement, also das Management von Projekten, Programmen und Projektportfolios, verbindet Unternehmungsführung und Projektarbeit und bestimmt so maßgeblich den Erfolg von Unternehmen.“

Dies unterstreicht nochmals den Stellenwert, den Projektarbeit mittlerweile in der Wirtschaft einnimmt.

Zur Abgrenzung:

Projektportfolios befassen sich auf der strategischen Ebene mit der Auswahl der „Richtigen“ Projekte bzw. Programme. Dabei spielt die Ausrichtung auf die strategischen Zielsetzungen des Unternehmens eine große Rolle. Neben den strategischen Zielsetzungen gilt es Projekte mit dem größten Nutzen zu identifizieren, Projekte zu priorisieren und das sich daraus ergebende Projektportfolio hinsichtlich des Wertbeitrags und Risikos auszutarieren. Hintergrund ist, dass in einem Unternehmen i.d.R. nur begrenzte Finanz-, Sachmittel- und Personalressourcen zur Verfügung stehen. Und die gilt es optimal für die Projektarbeit zu nutzen.

Operatives Multiprojektmanagement befasst sich mit gleichzeitigen Planung, Umsetzung, Überwachung und Steuerung mehrerer Projekte. Dabei können diese Projekte untereinander abhängig sein oder in enger Beziehung stehen. In diesem Fall sprechen Projektmanagement-Institutionen wie z.B. das Projektmanagement Institut PMI (The Standard of Program Management) oder das Office of Government Commerce (MSP Managing Successful Programmes)  von Programmen. Aber auch für viele Projekte, die nicht in Beziehung untereinander stehen gilt das für operatives Multiprojektmanagement gesagte.

Oftmals werden große Projekte auch in Teilprojekte oder Unterprojekte aufgegliedert. Dabei gehören diese Teilprojekte jedoch immer genau zu einem Projekt – nicht zu verwechseln mit einem Programm. Auch hier gelten die Prinzipien des operativen Multiprojektmanagements.

Die DIN 69909 fasst nun Projektportfoliomanagement, Programme und Projekte unter dem Begriff Multiprojektmanagement zusammen (siehe oben).

Auch in KMUs kommt es häufig vor, dass an mehreren Projekten gleichzeitig gearbeitet wird. Für viele Mitarbeiter bedeutet dies eine Aufteilung ihrer Arbeitskapazität auf mehrere Projekte.

In KMUs ist die Ressourcensituation noch verschärft. Hier stehen oftmals nur sehr begrenzte Finanzmittel und Personal zur Verfügung. Der Projekterfolg hängt wesentlich von den Menschen ab, die ein Projekt bearbeiten. Besondere Beachtung bedarf es dabei dem Ressourcenmanagement. Im Falle des Projektpersonals bedeutet dies zum Beispiel die Verfügbarkeit von Mitarbeitern mit den richtigen Qualifikationen und der passenden Arbeitskapazität optimal auf die unterschiedlichen Projektteams aufzuteilen. Keine einfache Aufgabe. Konflikte sind programmiert.

Weitere Informationen zur DIN-Norm 69909-1 und -2

Teil 1 - Grundlagen, Ausgabe 2013-3

Teil 2 - Prozesse und Prozessmodell, Ausgab 2013-3

 

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