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Online-Scrum-Simulator – Agiles Projektmanagement praxisnah erleben

Scrum-Schulungen vermitteln die theoretischen Grundlagen in wenigen Tagen. Es verbleibt in den Kursen jedoch oft zu wenig Möglichkeit zum Anwenden oder Üben des gelernten Stoffes.

Gefragt sind neben den rein fachlichen Kenntnissen und Sozialkompetenz auch methodische Kenntnisse und Fähigkeiten, die nicht erst im Berufseinsatz mühsam erworben werden sollten.

Hier ist die Lösung. Online-Scrum-Simulation kombiniert die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning. Damit kann neben der reinen Wissensvermittlung auch die praktische Umsetzung trainiert werden. 

Wie funktioniert der Online-Scrum-Simulator?

Der Online-Scrum-Simulator ist eine SaaS-Anwendung (Software-as-a-Service) bei der sich der Trainer und die Teilnehmer über das Internet an einen Server anmelden auf dem der Simulator als Softwareanwendung läuft.

Der Seminarleiter initialisiert das Simulationsspiel und die Teilnehmer erhalten einen Zugangsschlüssel mit dem sie sich zu diesem Spiel anmelden.

Es werden Teams zu je 2-3 Teilnehmern gebildet, die gegeneinander im Wettbewerb stehen. Ziel ist es, unter einem gewissen Zeitdruck so gut wie möglich die Prozesse, Aufgaben und Rollen von Scrum richtig umzusetzen und so eine hohe Punktzahl zu erzielen.

Die theoretisch erlernten Inhalte werden so praxisnah und spielerisch angewendet und dabei gefestigt. Die Simulation kennt, wie in der Theorie, die Rollen des Product Owners (stellt fachliche Anforderungen und priorisiert sie), des Scrum Masters (managt den Prozess und beseitigt Hindernisse; stellt sicher, dass das Team ungestört arbeiten kann) und des Teams (entwickelt das Produkt).  

Das interaktive Simulationstraining wird idealerweise von erfahrenen agilen Projektmanagern, Scrum Master bzw. Scrum-Trainern/Coaches geleitet und moderiert.

Welche Prozesse und Aktivitäten werden berücksichtigt?

Product Backlog

Das Scrum-Simulationsspiel beginnt mit den sogenannten „User Stories“. Nach Wikipedia sind User Stories („Anwendererzählungen“), d.h. in Alltagssprache verfasste Anforderungsbeschreibungen (Requirements). Sie sind bewusst kurz gehalten, umfassen in der Regel nicht mehr als zwei Sätze und dienen zur Spezifikation der Anforderungen an das zu erstellende Produkt.

Hierbei steht ist die Rolle des Product Owners im Vordergrund. Er ist für den ökonomischen Erfolg des Produktes verantwortlich. Er beginnt die Produktentwicklung mit einer klaren Produktvision. Passend dazu erstellt und priorisiert er die Anforderungen im Product Backlog unter Einbeziehung aller erforderlichen Stakeholder.

Die User Story ist eine wichtige Methode, um ein agiles Projekt zu steuern. Im Rahmen der Simulation können hier bereits durch das Simulationsteam Fehler gemacht werden, die im nächsten Schritt unmittelbar rückgemeldet werden und auf den Punktestand des Simulationsteams Einfluss nehmen.

 

Abbildung oben: Das Simulationsteam muss anhand einiger Beispiele User Stories korrekt zusammenstellen.

Die richtigen Zeitansätze für die einzelnen Prozesse müssen nun vom Simulationsteam gewählt werden. Fehlerhafte Angaben führen zu Punktabzug, die in der oberen Leiste rechts im Feld Punkte dargestellt werden. Siehe Abbildung.

 

In welcher Scrum-Rolle sich das Simulationsteam gerade befindet wird in der oberen Leiste, in der Mitte, angezeigt.

Der Seminarleiter kann das Simulations-Spiel pausieren, zurücksetzen und ggf. Fragen beantworten und weitere Hinweise geben.

Sprint Backlog

Das jeweilige Simulationsteam entscheidet aufgrund der im Simulator vorgestellten Kundenvorgaben welche Anforderungen es aus dem priorisierten Product Backlog entnimmt, weiter in einzelne Arbeitspakete (Increments) detailliert und in den Sprint Backlog überführt.

Der Fortschritt im Scrum-Prozess wird durch das orangefarbene Symbol oben links in der Abbildung angezeigt, der Realisierungsfortschritt im rechten Bereich als prozentuale Zahl im Feld Verlauf.

 

Sprint Planning

Der Aufwand/die Dauer, der in einzelne Aufgaben aufgeteilten User Stories im Sprint Backlog müssen im Rahmen eines „Planning Poker“, d.h. eines Schätzprozesses durch die Teammitglieder geschätzt werden.

Unterschiedliche Kenntnis- und Erfahrungsstände der einzelnen Teammitglieder bringen unterschiedliche Schätzresultate hervor. Das Simulationsteam muss nun, genau wie in der Praxis, entscheiden welche geschätzte Dauer, auch unter Risikogesichtspunkten, es als realistisch erachtet

 

Sprints

Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der Sprints. Dabei muss durch das Simulationsteam darauf geachtet werden, dass an jedem Tag ein Daily Scrum durchgeführt wird und alle Teammitglieder an den Aufgaben arbeiten für die sie aufgrund ihrer Kenntnisse am besten geeignet sind.

Im Simulator läuft die Zeit, die permanent vom Simulationsteam im Auge behalten werden muss und einen gewissen zeitlichen Handlungsdruck erzeugt.

Im Verlauf der Simulation treten, wie in der Realität, Störungen auf. Aufgaben werden nicht zeitgerecht abgeschlossen, neue oder geänderte Anforderungen werden während des Sprints gestellt oder Fehler treten beim Testen hervor, um nur ein paar Beispiele für Störgrößen zu nennen.

Hier gilt es nun vom Simulationsteam zu reagieren und gegenzusteuern, zum Beispiel in dem Aufgaben innerhalb des Teams anders zugeordnet werden oder neu gestellte oder geänderte Anforderungen während des Sprints zurückgewiesen werden. Weitere Maßnahmen können gewählt werden.

Es folgen Sprint Review und eine Sprint Retrospective, auf die hier jetzt nicht näher eingegangen wird.

Der Simulator stellt darüber hinaus einige Statistiken bereit, die den Fortschritt im Projekt wiederspiegeln. Hierzu gehört unter anderem ein Burn-down-Chart.

Das Simulationsspiel schließt mit einer Übersicht über die erzielten Punkte, des erreichten Realisierungsfortschritts sowie einer Feedbackzusammenfassung zu den häufigsten positiven und negativen Verhaltensweisen des jeweiligen Simulationsteams während des Simulationslaufs. Entsprechende Erläuterungen hierzu runden das Feedback ab.

Warum ist die Online-Scrum-Simulation sinnvoll?

Die Kombination der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen mit praxisnaher Anwendung ist ein Garant für den Lernerfolg.

  • Verschiedene Szenarien können „gefahrlos“ durchgespielt werden. Es können Risiken eingegangen werden und Strategien ausprobiert werden, ohne dass die Gefahr besteht, konkrete Finanzmittel zu vernichten oder sonstige Schäden anzurichten. 
  • Ein „Simulations-Spiel“  in der Regel ca. 60 - 120 Minuten und wird häufig in 2er-Teams im gruppendynamischen Wettbewerb gespielt. Alle spielen das gleiche Projekt. Das erzeugt bei den Teilnehmern in der Regel hohes Engagement und Motivation durch den Spaßfaktor, der sich sehr positiv auf das Lern- und Kommunikationsklima auswirkt.

Was ist das Besondere daran?

  • Innovatives „blended learning“ Konzept
  • Optimierter Lernerfolg durch Erfahrung und Anwendung des erworbenen Wissens
  • Schon nach kurzer Einweisung kann der Simulator von den Teilnehmern genutzt werden
  • Die Laufzeit des Spiels ist überschaubar. Mehrere praxisnahe Simulationen können an einem Tag durchgespielt werden
  • Simulationsmodell kann bezüglich der „User Stories“ auf Wunsch individuell auf Unternehmens- oder Trainerspezifische Anforderungen angepasst werden (Zusatzaufwand)

Wer sollte es einsetzen?

Simulationen werden oftmals im Rahmen von „hybriden“, sogenannten blended learning Seminarkonzepten eingesetzt und stellen damit eine Kombination aus theoretischer Wissensvermittlung und praxisnaher Anwendung der Lerninhalte dar.

Typische Zielgruppen für den Einsatz sind: 

  • Einsteiger aber auch Fortgeschrittene im agilen Projektmanagement mit Scrum
  • Scrum-Teams, die ihr Verständnis und das Zusammenspiel von Rollen, Zuständigkeiten, Prozessen und Aufgaben optimieren wollen
  • Abteilungsleiter und andere Führungskräfte, die ein Verständnis von den Scrum-Prozessen und wesentlichen Zusammenhängen erreichen möchten
  • Universitäten, Hochschulen und Fernhochschulen, die ihre Studenten nicht nur theorieorientiert sondern auch praxisnah ausbilden möchten
  • Seminaranbieter, die ihre Kurse um realitätsnahe Simulationen erweitern möchten und damit eine verbesserte Marktstellung anstreben
  • Dozenten und Trainer, die ihren Kursteilnehmern einen hohen Zusatznutzen bieten möchten

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Simulation im Projektmanagement - Realitätsnahe Wissensvermittlung mit Fun-Faktor

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind und im Scrum-Umfeld Erfahrungen besitzen, sollten Sie uns kontaktieren und einen unverbindlichen Online-Präsentationstermin vereinbaren.

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