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Cloud Computing für den Mittelstand – Baustein für die Digitalisierung

Cloud Computing für den Mittelstand – Baustein für die Digitalisierung - Bild 1

Cloud-Computing gehört neben mobilen Lösungen, Social Business, Internet der Dinge, Big Data, Analytics etc. zu den Säulen der digitalen Transformation von Unternehmen.

Die digitale Transformation umfasst dabei die Anpassung der Wertschöpfung, der Technologiestrategie und der Geschäftsmodelle, die durch die neuen digitalen Technologien ermöglicht und ausgelöst werden.

Kunden im Mittelstand interagieren immer mehr über digitale Kanäle. Der Mittelstand wird verstärkt eingebunden in zunehmend digitalisierten Wertschöpfungsketten.

Grundvoraussetzung für die rasche Anpassung von Geschäftsmodellen, von Prozessen und Produktentwicklungen, an Märkte und Kundenanforderungen sind flexible und agile IT-Infrastrukturen.

Da ist z.B. das Start-up Unternehmen, das seine Kundenbeziehungen bisher über MS-Excel abgewickelt hat und jetzt mit einem enormen Zuwachs an Kunden konfrontiert wird, das nicht mehr so abzuwickeln geht. Schnelle, flexible, kostengünstige Lösungen sind jetzt gefragt. Der Aufbau eigener IT-Infrastruktur dauert viel zu lang und kostet zu viel. Eine CRM-Lösung (Customer Relationship Management) aus der Cloud war die Lösung.

Oder das kleine mittelständische Unternehmen, das Mitarbeiter über mehrere Standorte in Deutschland verteilt beschäftigt, die oft im Außendienst beim Kunden sind. Über eine public cloud Lösung können alle über Webbrowser und unabhängig vom Endgerät auf E-Mail, Kalender sowie auf einen sicheren, gemeinsamen Dateiordner zugreifen. Flexibel kann die Anzahl der Nutzer auf- oder abgebaut werden.

Für einen Mittelständler (ca. 250 Mitarbeiter) stehen Kostensenkung und weniger administrative Aufgaben für das managen der IT-Infrastruktur bei gleichbleibender Kontrolle über die IT-Prozesse im Vordergrund. Mehr Zeit für die Kernaufgaben und Unterstützung der Fachabteilungen soll eine private Cloud Lösung bringen, bei der der Betrieb und die Wartung von Teilen der IT-Infrastruktur künftig von einem Provider mit 24x7-Support in dessen professionellen Rechenzentrum erfolgt.

Die flexiblen Möglichkeiten bekannter Cloud-Lösungen, haben viele Fachabteilungen in der Vergangenheit dazu bewogen an der IT-Abteilung vorbei ihre sicherheitskritische Schatten-IT aufzubauen. Dazu beigetragen hat oftmals die Einschätzung der Fachabteilungen zu ihrer internen IT: Zu langsam, zu komplex, zu inflexibel.

Cloud Computing

Hinter Cloud Computing verbirgt sich die nach Kundenbedarf gesteuerte Bereitstellung von IT-Technologie quasi beliebiger Kapazität sowie Anwendungen, die über das Internet zu nutzungsabhängigen Preisen abgerufen und abgerechnet werden können.

Anbieter von Cloud Computing bieten eine Reihe von Anwendungsservices über das Internet sowie eine einfache Möglichkeit des Zugriffs auf Server, online Speicher und Datenbanken. Die gesamte IT-Cloud Infrastruktur mit Netzwerk, Hardware und Anwendungen wird vom Anbieter betrieben und verwaltet. Anwender können auf diese Ressourcen über Webanwendungen zugreifen.

Diese Flexibilität macht sie bei vielen Fachabteilungen so beliebt, die damit auch häufig an der internen IT vorbei ihre eigene Schatten-IT aufbauen, die mit nicht unerheblichen Sicherheitsrisiken verbunden sind. Hintergrund ist dabei die Einschätzung vieler Fachabteilungen, ihre interne IT sei zu unflexibel, zu langsam und zu komplex.

Cloud Computing Bereitstellungsmodelle

IaaS – Infrastructure as a service

Hierbei werden bedarfsabhängig virtuelle physikalische Infrastruktur-Komponenten, wie z.B. Rechner, Server, Rechenleistung, Netzkapazität, Speicherkapazität oder Backup-Lösungen durch einen Cloud-Anbieter bereitgestellt. Der Kunde hat dabei die Kontrolle über die Betriebssysteme und stellt sich seine benötigten IT-Ressourcen selbst zusammen, die er auch selbst konfiguriert und verwaltet.

PaaS – Plattform as a service

Hierbei wird eine Computer-Plattform für Entwickler, z.B. für Webanwendungen oder Datenbanken, zur Verfügung gestellt.

SaaS – Software as a service

Hier werden Software-Anwendungen zur Nutzung angeboten. Beispielsweise gehören dazu CRM-Anwendungen (Customer Relationship Management) wie z.B. MS Dynamics CRM, Salesforce oder auch ERP und Office Anwendungen, wie z.B. Office 365. Für das Projektmanagement bieten sich hier MS Project online und SharePoint online an.

BPaaS – Business Process as a service

Bei BPaaS findet ein Outsourcing ganzer Geschäftsprozesse statt. Cloud-Anbieter übernehmen dabei z.B. die Abwicklung der Gehaltsabrechnungen der Mitarbeiter, Beschaffung, Werbung oder Marketing. Das ganze Prozessmanagement, die Prozesssteuerung wird vom Cloud-Anbieter durchgeführt.

Varianten von Cloud-Lösungen

Unterschieden werden public, private, hybride und community Cloud-Lösungen

Public Cloud
Bei einer öffentlichen oder public Cloud-Lösung bietet ein Provider jedermann öffentlich zugänglich über das Internet sein Angebot an. Beispiele hierfür sind freie wie kostenpflichtige Dienste wie Dropbox, Dienste von Google (z.B. Google Docs) oder auch Microsoft Office 365.

Private Cloud
Hier werden die Konzepte und Technologien der public cloud auf die firmeninternen Rechenzentren übertragen. Unternehmen bevorzugen aus Gründen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit cloud-typische IT-Dienste im eigenen Haus zu betreiben und diese nur ihren Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Zu diesen cloud-typischen Diensten, die über einen Webbrowser genutzt werden können, gehört unter anderem die Nutzung einer skalierbaren, d.h. flexibel anpassbaren IT-Infrastruktur, Installations- und wartungsfreie IT-Applikationen, Speicherdienste oder Fileshareing und Synchronisationsdienste.

Weitere Ausprägungen sind hosted private Clouds, bei der IT-Cloud-Infrastruktur im Rechenzentrum des Providers steht oder managed private Cloud bei der die IT-Cloud-Infrastruktur im Rechenzentrum des Kunden von einem externen Dienstleister verwaltet wird.

Hybrid Cloud
Mischformen beider Varianten ergeben hybrid Clouds. Dabei laufen bestimmte IT-Services über das Internet bei öffentlichen Cloud Anbietern. Sicherheitskritische oder datenschutzkritische Anwendungen und Daten verbleiben im Unternehmen und werden intern verarbeitet und gespeichert. Oftmals problematisch ist die Differenzierung und Klassifizierung von Geschäftsprozessen und Daten nach kritisch und unkritisch.

Community Cloud
Werden Cloud-Infrastrukturen von mehreren Unternehmen genutzt und bereitgestellt, z.B. im Rahmen eines großen Projekts, spricht man von einer community Cloud. Dienste, die dort bereitgestellt werden stehen nur einem ausgewählten Nutzerkreis zur Verfügung.

Cloud Computing für den Mittelstand – Baustein für die Digitalisierung - Bild 1

Abbildung 1 Cloud-Services und Bereitstellungsmodelle im Zusammenhang

Vorteile von Cloud-Lösungen

Kosteneinsparung

Keine Investitionen in eine IT-Infrastruktur (CAPEX). Es entstehen nur variable, laufende Kosten (OPEX) statt fixe Kosten, da die Abrechnung nach Verbrauch erfolgt.

Darüber hinaus sind bei einer Total Cost of Ownership (TCO)-Betrachtung auch Aufwände für Lizenzen, Strom, Back-up und Miet- oder Finanzierungskosten für Gebäude oder Gebäudeteile, Personalkosten für Wartung und Instandhaltung zu berücksichtigen.

Hohe Flexibilität, Elastizität und kurze Reaktionszeiten

Auf neue oder geänderte geschäftliche Anforderungen kann schnell durch Zubuchung/Abmeldung von IT-Ressourcen reagiert werden (Skalierbarkeit), da die Anbieter spezialisiert sind und über eine hochgradige Automatisierung ihrer Rechenzentren vor allem standardisierte IT-Services rasch bereitstellen können.

Das ermöglicht Unternehmen eine raschere Reaktion auf Kundenanforderungen, eine höhere Innovationsgeschwindigkeit, Agilität und bereitet den Weg für die Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells und der Automatisierung der eigenen Geschäftsprozesse.

Darüber hinaus kann flexibel, ortsunabhängig und mobil auf die Daten zugegriffen werden.

Aktualität der IT-Infrastruktur – Effizienzsteigerung der internen IT

Um die technische Infrastruktur muss sich der Kunden nicht kümmern. Der Provider sichert die kontinuierliche Aktualität der IT-Infrastruktur und sorgt dafür, dass stets die aktuelle Software zur Verfügung steht und Updates installiert werden. Darüber hinaus wird dadurch auch die unternehmensweite Verwendung aktueller, einheitlicher Softwareversionen sichergestellt.

Je nach Cloud Bereitstellungsmodell steigt damit auch die Effizienz der internen IT-Mannschaft, die befreit von Aufwänden für die tägliche Administration, den Anwendersupport, der IT-Beschaffung oder der IT-Security mehr Zeit die Umsetzung ihrer Kernaufgaben hat.

Backup und Recovery, Archivierung, Notfall-Management

Cloud-Lösungen bieten auch neue Möglichkeiten für Backup und Recovery, Archivierung und das Notfall-Management im Desaster-Fall (Business Continuity).

Einhaltung von Compliance-Anforderungen

Cloud-Computing kann die Einhaltung von Compliance Regeln unterstützen, wenn die Datenverarbeitung in einem hoch sicheren und nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum eines Service Providers mit Anbietersitz in Deutschland oder der EU erfolgt. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind von dem gesetzlichen Wust an Regeln, Verordnungen und Rahmenwerken häufig überfordert. Dazu gehören u.a. das Bundesdatenschutzgesetz (BSDG), gesetzliche Vorgaben der Auftragsdatenverarbeitung, Basel II und III, Abgabenordnung, HGB, Aufbewahrungspflichten, etc. Hinzu kommen noch branchenspezifische Regelungen wie z.B. das Kreditwesengesetz, MaRisk oder der Health Insurance and Accountability Act (HIPAA), der PCI DSS Payment Card Industry Data Security Standard und der Schutz von Kundendaten oder Kreditkarteninformationen, etc.

Nachteile von Cloud-Lösungen

Compliance, Datenschutz und Datensicherheit

Nicht immer ist der Speicherort ausgelagerter Daten transparent. Der in den USA gültige Patriot Act ermöglicht es amerikanischen Behörden, von US-Firmen die Herausgabe von Daten zu verlangen, auch wenn ein amerikanischer Provider die Daten in einem Rechenzentrum in Deutschland oder der EU verarbeitet und speichert. Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland bzw. in einem EU-Staat sind deshalb hier zu bevorzugen.

Zertifizierungen wie ISO 27001, SAS 70, SSAE 16, ISAE 3402 werden gerne von Cloud-Computing Anbietern zum Nachweis über die Einhaltung rechtlicher und technischer Sicherheits- und Compliance-Anforderungen genutzt. Solche Zertifizierungen geben einen ersten Anhalt für Mindestqualitätsstandards des Anbieters. Eine Überprüfung, ein Blick hinter die Kulissen ist jedoch auf jeden Fall empfehlenswert. Die Kontrolle, dass die Zertifikate regelmäßig auch erneuert bzw. der Anbieter Re-zertifiziert wird ist wichtig.

Der Kunde bleibt immer verantwortlich für die Daten. Damit steht er in der Pflicht zu prüfen, ob der Anbieter alle geforderten Sicherheitsvorkehrungen auch trifft. Das gilt insbesondere bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und den Anforderungen des Datenschutzes.

Abhängigkeit von einem Anbieter

Derzeit gibt es kaum offene Standards für Cloud-Services. Das steigert die Abhängigkeit von einem Anbieter (Vendor Lock-in). Damit steigt auch das Risiko, das man bei Unzufriedenheit mit dem Anbieter auch noch längerfristig den Zugriff auf seine Daten behält.

Ein Umzug zu eine anderen Provider kann in Ermangelung einheitlicher Standards zu großen Problemen führen.

Insolvenzrisiko des Anbieters

Probleme im Falle der Insolvenz des Anbieters. Daten und Anwendungen können dann nicht mehr oder vorübergehend nur eingeschränkt verfügbar sein. Es besteht das Risiko für Datenverluste.

Internetanbindung

Die Zuverlässigkeit und Bandbreite der Internetanbindung am Standort ist wesentlich, da alle Services über das Internet genutzt werden. Ein schneller und stabiler Netzzugang ist zwingend, da alle Dienste online erbracht werden.

Interne IT-Kompetenz

Die Nutzung von Cloud-Diensten birgt immer auch das Risiko, dass auf die Weiterentwicklung der internen IT-Kompetenz verzichtet werden muss.

Anbieter von Cloud Services

Zwischen den Anbietern gilt es zu differenzieren. Oftmals fehlen in den mittelständischen Betrieben die Kenntnisse rund um die Cloud Technologie und den Rahmenbedingungen der Nutzung. Die besondere Eigenschaft und Vorteil der Cloud-Nutzung, der Self-Service, hilft vielen Nutzern nicht wirklich weiter.

Hier sind Beratung, Begleitung und Unterstützung von den Anbietern gefragt. Einige Nutzer erwarten hier auch ein Rundum-sorglos Paket, bei dem die Anbieter den Betrieb sicherstellen und darüber hinaus auch noch Aufbau, Integration, Sicherheit, Applikationsverwaltung etc. übernehmen (Managed Services und Managed Public Cloud Provider (MPCP) ).

Grundsätzlich sind auch Multi-Cloud-Szenarien denkbar, bei denen mehrere Cloud Computing Anbieter ihre Services liefern. Das reduziert das Risiko alles auf eine Karte zu setzen und ermöglicht andererseits für den speziellen Anwendungsfall die besten Anbieter zu selektieren.

Die vier größten Anbieter von Cloud Computing Services sind

Daneben gibt es viele mittelständische Anbieter. Eine Liste hierzu, die nicht den Anspruch der Vollständigkeit hat, finden Sie hier: https://www.cloud-bestenliste.de/#/category/3

Beispiel Microsoft Cloud Services – Produkte aus der Cloud

Microsoft bietet Services für alle Cloud Computing Bereitstellungsmodelle (IaaS, PaaS, SaaS) und Cloud Computing Varianten (Public, Private, Hybrid) an.

Microsoft baut eine deutsche Cloud. Über eine Kooperation mit T-Systems, die Microsofts deutsche Cloud-Center betreiben und als Datentreuhänder agieren sollen (verfügbar ab Mitte 2016), versucht der Microsoft Konzern die Begehrlichkeiten von US-Behörden hinsichtlich der Daten in der Cloud auszuhebeln.

Zuvor hatte der Europäische Gerichtshof am 6. Oktober 2015 Safe Harbor für ungültig erklärt, dass seit dem Jahr 2000 den Austausch personenbezogener Daten mit den USA geregelt hatte.

Produkte, z.B. aus dem SaaS Bereich von Microsoft:

  • Dynamics CRM Online: Lösung für Marketing, Vertrieb und Service
  • Exchange Online: E-Mail, Kalender und Kontakte
  • Lync Online: Messaging, Audio und Videokonferenzen
  • Microsoft Azure: Plattform für die Entwicklung von Cloud-Anwendungen
  • Office 365: online Office Paket
  • SharePoint Online: einfach und flexibel zusammenarbeiten

Einsatzmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen

Verlagerung des Desktops in die Cloud

Mit Desktop as a Service (DaaS als Variante von SaaS) geht der Arbeitsplatz in die Cloud. Hier wird der Büro-Arbeitsplatz auf Basis von Windows, Outlook und Office 2013 direkt aus der Cloud bezogen. Selbst für den Offline-Zugriff bieten einige Anbieter die Möglichkeit ihre Arbeitsumgebung und Anwendungen zusätzlich auch ohne Internet-Verbindung auf dem lokalen Rechner zu nutzen, an.

Nutzung von Speicherdiensten. Cloud Speicher

Hier ein Vergleich von Anbietern für Speicherdienste, Filesharing/Snychronisations-, Archivierungs- und Backup-Zwecke https://www.vetalio.de/business-cloud-speicher

Übersicht und weitere Einsatzmöglichkeiten

  • Webseiten
  • eCommerce (Portale, Shopping-Anwendungen)
  • E-Mail & Collaboration
  • Business Intelligence & Analytics
  • Internet of Things
  • Mobile Services
  • Backup & Disaster Recovery
  • Content-Delivery
  • Daten-Archivierung
  • Entwicklung und Test
  • Big Data
  • Digital Marketing
  • Unternehmensanwendungen
  • Management von Produktions- und Fertigungsprozessen

 Cloud Computing für den Mittelstand – Baustein für die Digitalisierung - Bild 2

Abbildung 2 Einsatzmöglichkeiten von Cloud Computing

Auswahl eines passenden Cloud Computing Anbieters

Schon zu Beginn sollte man an das Ende denken. Es ist sehr ratsam frühzeitig auch die Ausstiegsvereinbarungen im Blick zu behalten. Will oder muss ein Unternehmen den Anbieter wechseln oder die Daten wieder in die eigene IT-Infrastruktur holen, können sowohl technische als auch vertragliche Probleme entstehen. Es muss sichergestellt werden, dass wichtige Unternehmensdaten nicht verlorengehen.

Gründe für einen Wechsel könnten u.a. sein:

  • Wiederholte Ausfallzeiten und Verstöße gegen vereinbarte Servicelevel
  • Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen oder den Datenschutz
  • Änderungen der Preise oder der Geschäftsbedingungen, die zu einer Verschlechterung führen
  • Insolvenz des Anbieters

Mögliche Auswahlkriterien (Auszug) für einen Anbieter:

  • Übereinstimmung des konkreten Bedarfs mit dem Lösungsangebot des Anbieters
  • Preisgestaltung
  • Umfang der Services
  • Flexibilität bei Erweiterung/Kündigung
  • Integrationsmöglichkeiten in die eigene IT-Infrastruktur
  • Vertragslaufzeit
  • Erfüllung der formulierten Leistungsanforderungen
  • Mögliche Servicelevel (SLA) und Regelungen bei Verstößen dagegen (Vertragsstrafen)
  • Möglichkeiten und Sicherheit der Übertragungskanäle (Übertragung/-zugriff mobil, gesichert)
  • Ort der Datenablage (Deutsche oder EU-Rechenzentren sollten es sein!)
  • Zugangskontrolle und Zugriffskontrolle auf die Daten
  • Backup-Strategie und -zyklen
  • Verschlüsselung und Schlüsselmanagement
  • Maßnahmen des Anbieters bei Datenverlust
  • Datenverfügbarkeit bei Vertragsende (Art, Umfang und Form der Übergabe)
  • Einhaltung von Compliance-Anforderungen (u.a. BDSG) / Zertifizierungen, u.a. ISO 27001
  • Art und Form der Hilfe sowie Unterstützung im Rahmen der Nutzung und des Betriebs (Managed Cloud Services)
  • …..weitere

Fazit

An Cloud Computing kommt heute kaum ein mittelständischer Betrieb einer mehr vorbei. Es ist ein Baustein im Rahmen der Digitalisierung unserer Wirtschaft und der vieldiskutierten digitalen Transformation.

Im Zuge unserer beschleunigten Wirtschaft, Innovationsgeschwindigkeit (dazu gehört auch die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle) und der Notwendigkeit rasch, einfach, kostengünstig sowie flexibel auf Veränderungen im Markt reagieren zu können, bieten sich Cloud Computing Services an.

Die Herausforderung dabei ist, die Spielregeln des Einsatzes gut zu kennen und geschickt anzuwenden.

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