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News, Beitrage und Fachartikel Blog

Führungsmodelle im Projektmanagement – klassisch und agil

An Führungsmodellen, -konzepten und -stilen herrscht in der Literatur wahrlich kein Mangel. Führungsmodelle beschreiben und erklären das Führungshandeln im Projekt und im Unternehmen. Im Projekt hat Führung die Funktion und Zielsetzung die Projektziele zu erreichen. Die Führungsrolle wird in Projekten dem Projektleiter übertragen. Dabei hat der Projektleiter häufig nicht die disziplinarischen Kompetenzen und Weisungsbefugnisse wie die einer Führungskraft in der hierarchischen Linie (u.a. die Führungsinstrumente wie Abmahnung, Verwarnung, Gehaltserhöhung, Beförderung und Kündigung etc).

Damit ist er in einer lateralen Führungsrolle, dem Führungskonzept Führen ohne Weisungsbefugnis. Dabei sind andere Wege und Führungsinstrumente der Beeinflussung, Motivation und Koordination gefordert. Führung steht jedoch auch immer im Kontext der jeweiligen Unternehmenskultur.

Agile Leadership befasst sich mit Führung im agilen Umfeld. Hier braucht es ein neues Führungsverständnis und eine neue Führungshaltung.

 

Vertragsgestaltung in Scrum Projekten – Wann, welche Vertragsform wählen?

Um eines vorweg zu nehmen. Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung über Verträge zur agilen Produktentwicklung dar. Vielmehr sollen einige Hintergründe, Möglichkeiten und Ideen der Vertragsgestaltung im agilen Umfeld, insbesondere bei Produktentwicklungen mit Scrum,  beleuchtet werden, die beide Vertragsparteien zufriedenstellen können. Für die jeweilige konkrete Ausgestaltung der Verträge sollten Sie einen Juristen hinzuziehen.

Im Rahmen der klassischen Projektabwicklung kommen häufig Werkverträge zum Einsatz. Basis sind dabei Lastenhefte oder sonstige Anforderungsspezifikationen, die den Leistungsumfang umfänglich schon zu Beginn festlegen. Genau dies ist aber bei Scrum mit seinen inkrementellen, iterativen und adaptiven Vorgehen aus guten Gründen nicht gewollt.

Bei Scrum werden Kunden und Anwender intensiv in die Entwicklung mit einbezogen und arbeiten gemeinsam an der erfolgreichen Produktentwicklung. Dadurch wird es schwieriger die Vertragsbeziehungen und Leistungsverpflichtungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer abzugrenzen und den richtigen Vertragstyp oder Kombinationen davon zu wählen.

 

Projektabwicklung - Wann agil, wann klassisch?

Oftmals werden wir gefragt wann welche Methode, agil oder klassisch, für die Projektabwicklung sinnvoll und zielführend ist.

Betrachtet man sich die Umfeldbedingungen und Herausforderungen, denen wir uns in den Märkten, technologischen Entwicklungen, Trends und Produktzyklen sowie der Schnelligkeit und Komplexität des Business ganz allgemein heute und verstärkt in der Zukunft gegenüberstehen, so trifft ein Begriff besonders gut auf diese Situation zu – VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity).

VUCA steht übersetzt für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. Und nicht nur vor dem Hintergrund der Digitalisierung und digitalen Transformation haben diese Begriffe ihre Gültigkeit.